Neue Wohnhäuser für Witwen mit Waisenkindern

Dieses Projekt läuft schon seit einigen Jahren. Bereits 493 Wohneinheiten konnten bisher gebaut werden. Viele sind aber noch notwendig, zumal die Regierung in ihrem Modernisierungsdrang begonnen hat, die Strohdächer von den runden Lehmhütten zu entfernen und durch Wellblech zu ersetzen. Das wäre auch löblich, denn die alte Deckung hält meist den Niederschlägen während der Regenzeit nicht stand.

Leider lässt sich aber die Regierung bei der Herstellung der neuen Dächer so viel Zeit, dass die Betroffenen lange im Freien leben müssen. Auch viele Witwen mit ihren Kindern sind davon betroffen. Diesen Familien muss ganz dringend geholfen werden. Leider haben sich die Kosten für ein Witwen-Waisenkinder-Wohnhaus in jüngster Zeit sehr erhöht, weil einerseits sich die Baumaterialien verteuert haben und andererseits die Häuser viel besser ausgestattet werden. So wird nun überall ein Nebengebäude errichtet, welches eine Küche, einen Waschraum und ein WC beinhaltet. Eine solche Wohneinheit kostet nun etwa € 2.000,–.

Für dieses Anliegen klopfe ich weiterhin an die Herzen aller, die dies lesen, um Waisenkindern wieder ein zu Hause in einer Familie geben zu können.

Pater JAQUES FREUT SICH MIT DER WITWE ÜBER DAS NEUE HAUS

 

IM NEBENGEBÄUDE BEFINDEN SICH KÜCHE, DUSCHE UND WC

KINDER DANKEN SPONTAN MIT GESANG UND TANZ "DANKE" DEN EDLEN SPENDERN

 

                                                                                           

 

 


Arbeit für Behinderte

(c) März 2011 | foto Schwester Philomène MUKAMUGENGA

Wir freuen uns über die Neuigkeiten aus dem Behindertenzentrum in Cyangugu. Die ersten jungen behinderten Menschen sind bereits in der Nähwerkstätte beschäftig und können so selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Gleichzeitig ist die Arbeit im Team und die gegenseitige Wertschätzung des erworbenen Wissens und dem Austausch von neuen Ideen ein wichtiger Schritt für die Stärkung des Selbstbewusstseins und ihre Anerkennung in der Gesellschaft.