Als die Erde am 3.2.2008 in Rwanda bebt ist Sonntag. Die Menschen sind in der Kirche. Panik bricht aus – Menschen werden verletzt und auch einige getötet. Wie kann Gott dies zulassen? Die Priester überlegen: dies war ein großes Glück. Glück, weil Schulen, wie in Shangi, die von 1006 Schülern besucht wurden, innerhalb von Sekunden zusammengestürzt sind.

Doch jetzt gib es kaum mehr Schulen. Durch die ärmlichen Verhältnisse können die Kinder oft nicht in eine andere Schule ausweichen, so dass keinerlei Ausbildung mehr gewährleistet werden kann. Langfristig würde dies zu schweren wirtschaftlichen Schäden führen. Auch die Lehrer sind durch das Schließen der Schulen arbeitslos und ohne Einkommen.

Darum wurde im Auftrag der Diözese Cyangugu ein Wiederaufbauprogramm für die  zerstörten Volksschulen vor allem in Shangi und in Nkombo gestartet. Doch die Kosen sind hoch – ein Schulgebäude mit 4 Klassenräumen kostet zwischen 30.000 und 45.000 Euro. Wir freuen uns, dass durch unser gemeinsames Engagement und private Spenden die Förderung durch die Landesregierung Steiermark zum Aufbau eines Schulgebäudes genehmigt wurde. Die Aufbauarbeiten wurden im April 2009 aufgenommen.

FOTOS FOLGEN

Eine große Not besteht auch bei vielen Kleinkindern, die oft von Krankheit und Hunger gezeichnet sind und mitunter al Waisenkinder kein richtiges Zuhause haben.

Dank Margit Wieder konnte in Yove, einer der ärmsten Regionen der Diözese ein Kindergarte errichtet werden. Dank ihres großen Herzens gibt es jetzt einen Ort der Begegnung. Durch die lebensnotwendigen Versorgung und liebevolle Betreuung der Kinder wurde ein glücklicherer in Weg in die Zukunft geebnet.