Die Kirche in Gitti, wurde ebenso im Pfarrgebiet Pater Ubalds erbaut. Sie ist der heiligen Gottesmutter von Fatima geweiht. Die Kosten trug größtenteils eine großzügige Spenderin aus dem Fatima-Zentrum in Cloppenburg, Deutschland. Sie hat vom Bau dieser Kirche aus dem KTV im Rahmen meiner Sendung „Rwanda, eine Spur der Freude“ erfahren. Den Rest finanzierte eine meiner Freundinnen, die immer wieder bereit ist, meine Arbeit in Rwanda zu unterstützen. Mit der Weihe der Kirche an die Gottesmutter von Fatima hat es folgende Bewandtnis: Pater Ubald war mit Pater Don Gobbi, dem Begründer der Marianischen Priesterbewegung gemeinsam in Kibeo, Rwanda, wo die Gottesmutter im Jahre 1981 drei Mädchen erschienen ist. Diese Marienerscheinungen sind kirchlich bereits anerkannt, und es ist dort auch schon ein schönes Marianisches Zentrum mit Kirche und allen notwendigen Einrichtungen entstanden.

Don Gobbi ersuchte Pater Ubald bei dieser Gelegenheit dringend darum, die Botschaft von Fatima auch in Rwanda bekannt zu machen, ihr zu Ehren eine Kirche zu bauen, am 13. jeden Monats Wallfahrten zu organisieren und den Rosenkranz zu beten.

Sofort wandte sich Pater Ubald an mich mit der Bitte, die Mittel für diese Kirche aufzubringen und eine Originalstatue aus Fatima zu besorgen. Wie vom Heiligen Geist vorbereitet, befand sich Pfarrer Florian Parth von der Marienpfarre in Graz gerade auf Exerzitien mit Pater James Manjackal in Fatima. Er brachte diese Statue mit nach Graz und von hier setzte sie ihre Reise in einem Container mit Hilfsgütern nach Mushaka fort. Leider war der Container bei der Kirchweihe noch nicht angekommen, aber kurze Zeit später konnte die Gottesmutter unter großem Jubel der Pfarrbewohner von ihrer neuen Kirche Besitz nehmen, wo sie nun die Gläubigen zu Tausenden empfängt, ihnen Trost und Zuversicht schenkt und sie auf dem Weg zu Jesus begleitet.

(c) 2009-2010  Redaktion Jacki Weitlaner & Karl Paar